Zwei Arten von Rückläufern
Eine Lastschrift kann aus zwei Richtungen zurückkommen. Die Bank der zahlenden Person kann sie zurückgeben, etwa weil das Konto nicht gedeckt ist. Oder die zahlende Person verlangt selbst eine Erstattung.
- Rückgabe durch die Bank, zum Beispiel bei fehlender Deckung, erloschenem Konto oder falscher IBAN
- Erstattung auf Wunsch der zahlenden Person: bei der Basislastschrift bis acht Wochen nach Belastung, ohne Angabe von Gründen
- Nicht autorisierte Lastschrift: Erstattung bis 13 Monate nach Belastung
Was eine Rücklastschrift kostet
Bei Rücklastschriften fallen in der Regel Bankentgelte an. Dazu kommt der Aufwand, den offenen Betrag zu klären. Es lohnt sich deshalb, Rückläufer automatisch zu erkennen und dem richtigen Vorgang zuzuordnen.
So gehen Sie mit Rückläufern um
- Den Rückgabegrund auswerten, er wird mit einem Code übermittelt
- Bei fehlender Deckung freundlich informieren und einen neuen Termin vereinbaren
- Bei falscher IBAN die Daten korrigieren lassen
- Bei Widerspruch nicht erneut einziehen, sondern Kontakt aufnehmen
Vorbeugen
Eine klare Vorabankündigung mit Betrag und Termin reduziert Widersprüche, weil die Belastung erwartet wird.