Ein Mandat statt Kartendaten
Bei der SEPA-Lastschrift erteilt die zahlende Person einmalig ein Mandat. Damit darf der Zahlungsempfänger fällige Beträge von ihrem Girokonto einziehen, einmalig oder regelmäßig. Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer werden nicht gebraucht. Es genügt die IBAN.
Warum wiederkehrende Zahlungen stabiler laufen
Kreditkarten haben ein Ablaufdatum und werden bei Verlust ersetzt. Jede neue Karte kann eine laufende Zahlung unterbrechen, auch wenn niemand kündigen wollte. Eine IBAN bleibt dagegen gleich, solange das Konto besteht.
- Kein Ablaufdatum der Zahlungsdaten
- Einzug planbar zum Fälligkeitstag
- Erreicht alle mit einem Girokonto im SEPA-Raum
- Geeignet für Abos, Dauerspenden, Beiträge und Abschläge
Was es zu beachten gilt
Bei der Basislastschrift kann die zahlende Person innerhalb von acht Wochen nach der Belastung eine Erstattung verlangen, ohne Angabe von Gründen. Das gehört zum Verfahren und sollte eingeplant werden. Außerdem müssen Betrag und Termin vorab angekündigt werden.
Gut zu wissen
Die Vorabankündigung (Pre-Notification) erfolgt standardmäßig 14 Kalendertage vor dem Einzug. Eine kürzere Frist kann vereinbart werden, etwa in den Vertrags- oder Spendenbedingungen.
Für wen sich die Lastschrift lohnt
Am meisten profitieren Organisationen mit wiederkehrenden Zahlungen: Spendenorganisationen mit Dauerspenden, SaaS-Anbieter mit Abos, Versicherer, Vereine sowie öffentliche Träger und Versorger mit Beiträgen und Abschlägen.