Was ein Mandat ist
Das SEPA-Lastschriftmandat ist die Zustimmung der zahlenden Person, dass eine Organisation Beträge von ihrem Konto einziehen darf. Gleichzeitig weist sie ihre Bank an, diese Lastschriften einzulösen. Für Dauerspenden genügt ein einziges Mandat.
Was im Mandat stehen muss
- Name und Anschrift der Organisation
- Gläubiger-Identifikationsnummer
- Mandatsreferenz, eindeutig pro Mandat
- Name und IBAN der zahlenden Person
- Art der Zahlung: einmalig oder wiederkehrend
- Datum und Zustimmung
- Hinweis auf das Erstattungsrecht innerhalb von acht Wochen
Online erteilen im Spendenformular
Viele Organisationen holen das Mandat direkt im Spendenformular ein. Die Spenderin oder der Spender gibt Namen und IBAN ein und bestätigt das Mandat. Die Organisation speichert Mandat und Mandatsreferenz und kündigt den ersten Einzug an.
Gültigkeit
Ein Mandat verfällt, wenn 36 Monate lang keine Lastschrift darauf eingereicht wurde. Danach braucht es ein neues Mandat.
Tipps für Dauerspenden
- Rhythmus und Betrag klar im Formular nennen
- Die Vorabankündigung mit dem Dank verbinden
- Änderungen von Betrag oder Rhythmus einfach ermöglichen
- Rückläufer persönlich klären, statt sofort erneut einzuziehen